Handwerk ist Hightech!

Statements

Da steckt viel drin... auch für Dich!

Lust auf selbständiges Arbeiten, auf Freude an Abwechslung und cleverem Hand-Werk?
Lust auf Zukunft mit gutem Job und gutem Geld?

Im Handwerk ist alles möglich – und interessante Ausbildungsberufe gibt’s mehr als Du denkst. Ganz traditionelle – aber auch neue, moderne, weil sich die Zeit, die Anforderungen und die Technik geändert haben. Wie das in der Praxis aussieht und was Auszubildende dazu sagen, das zeigen wir Dir hier: Beispiele für Traumberufe (nur ein paar wenige von vielen Möglichkeiten!), attraktive Aufstiegschancen und beste Zukunftsperspektiven. Denn eines ist sicher: im Handwerk ist der Weg nach oben immer offen!

„Absolut mein Traumberuf!“

Hendrik Still, 19 Jahre, macht eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker
„Ich habe meinen Traumjob gefunden. Ich mache eine Ausbildung im DTM-Team ’Phoenix Racing‘. Da ich selbst im Toyota Yaris Cup mitfahre, kann ich Hobby und Beruf optimal miteinander verbinden. Wenn ich bei Rennen in meinem 118-PS-Flitzer sitze, kümmern sich zwei Freunde, die beide in zwei „normalen“ Autohäusern Kfz-Mechatroniker lernen, um die Technik. Wir sind ein tolles Team.“

„Ein Praktikum hat mich in meinem Berufswunsch bestätigt.“

Nadine Zahn, 19 Jahre, macht eine Ausbildung zur Konditorin
„Über meine Liebe zu Kuchen und Torten kam ich zur Berufswahl Konditorin. Davor habe ich eine Hauswirtschaftsschule besucht. Ein Praktikum bei einer Konditorei hat mich in meinem Berufs- wunsch bestätigt. Das Schönste an meinem Beruf ist, dass man kreativ arbeiten kann. Auch was die Weiterbildung angeht, hat man sehr viele Möglichkeiten. Für die Zukunft wünsche ich mir eine Festanstellung in einem Hotel. Auf jeden Fall würde ich mich wieder für diesen Beruf entscheiden.“

„Da kann man täglich sehen, was man geleistet hat.“

Thomas Tschickardt, 17 Jahre, macht eine Ausbildung zum Zimmerer
„Entscheidend für meine Berufswahl war mein Interesse an der Arbeit mit Holz. Das kommt vielleicht auch daher, dass ich zwei Onkel habe, die eine eigene Zimmerei besitzen. Das Tolle am Zimmererhandwerk ist, dass man täglich sehen kann, was man geleistet hat. Wichtig für diesen Beruf ist ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Ich bin absolut zufrieden mit meiner Wahl und möchte so bald wie möglich meinen Meister machen.“

„Das Besondere ist die Vielseitigkeit.“

Sarah Mosemann, 21 Jahre, macht eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft
„Meine Berufswahl löst immer wieder unterschiedliche Reaktionen aus, wie ihr euch denken könnt. Ich selbst habe schon einige Angehörige verloren und es hat mich schon immer interessiert, wie es ist, die letzte Feier für einen Menschen auszurichten und die Angehörigen zu betreuen. In der 8. Klasse der Realschule habe ich ein Berufspraktikum bei einem Bestatter gemacht. Weil dies aber damals noch kein anerkannter Ausbildungsberuf war, machte ich erst einmal eine Lehre als Malerin und Lackiererin. Jetzt lerne ich bei einem Beerdigungsinstitut in Kaiserslautern, der Berufsschulunterricht findet in Bad Kissingen statt. Dazu kommt die überbetriebliche Ausbildung auf dem Lehrfriedhof und im Ausbildungszentrum in Münnerstadt. Dort wird Grabmachertechnik, Warenkunde, Dekoration und Trauerpsychologie unterrichtet. Das Besondere an diesem Beruf ist die Vielseitigkeit. Man muss sich immer wieder neu auf einen Sterbefall einstellen. Für mich war schon nach dem Praktikum klar, dass es mein Traumberuf ist.“

„Mein Beruf ist in jeder Hinsicht anspruchsvoll.“

Daniel Senner, 18 Jahre, macht eine Ausbildung zum Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
„Nach der Realschule wollte ich etwas Praktisches arbeiten und auch mit Mathematik zu tun haben. Durch einen Bekannten kam ich auf den Beruf Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäude- technik. Und nach einem Praktikum habe ich schließlich einen Ausbildungsplatz erhalten. Der Beruf ist sehr anspruchsvoll. Das Beste daran ist für mich, dass man seine eigenen Ideen einbringen kann. Man braucht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Spaß an allem, was mit Elektrik zu tun hat. Mein Ziel ist ganz klar der Meister.“

„Es macht Spaß zu sehen, was man kann.“

Samira Karimzadek, 20 Jahre, macht eine Ausbildung zur Friseurin
„Ich bin vor drei Jahren aus Afghanistan nach Deutschland gekommen und möchte mir hier eine Zukunft aufbauen. Da ich gerne Kontakt zu Leuten habe und es mir Spaß macht, andere Menschen zu stylen, ist Friseurin der richtige Beruf für mich. Ich bin im zweiten Ausbildungsjahr und kann schon sehr selbständig arbeiten. Mir ist heute schon klar, dass ich auch nach der Gesellenprüfung mit dem Lernen nicht a

„Toll ist der Kontakt mit den Kunden und das selbständige Arbeiten.“

Dominique Malz, 20 Jahre, lernt Bäckereifachverkäuferin
„In der Schule fand ich das Fach Hauswirtschaft ganz interessant, aber ich konnte mich nicht entscheiden, ausschließlich auf das Handwerkliche oder den kaufmännischen Bereich zu setzen. Nach einer Beratung bei der Handwerkskammer habe ich dann ein Praktikum als Verkäuferin in einer Bäckerei gemacht und gesehen, das ist’s. Hier kann ich kleine und große Leckereien selbst machen. Ich bin aber nicht ausschließlich in der Backstube, sondern habe genauso direkt mit Kunden zu tun. Es macht einfach Spaß, den ganzen Laden gut zu kennen und die Leute umfassend zu beraten.“

„Es war die richtige Entscheidung.“

Ivo Ibrahim Kevser, 19 Jahre, macht eine Ausbildung zum Bürokaufmann in einem Maurer-Betrieb

„Eigentlich wollte ich Kfz-Mechatroniker lernen, da ich im Handwerk sehr begabt bin. Da ich aber keine entsprechende Lehrstelle gefunden habe, ist Bürokaufmann die beste Alternative für mich. Mein Wunschberuf war es nicht, aber ich dachte mir, dass dieser Beruf auch Spaß machen kann und gute Karrierechancen bietet. Inzwischen weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war. Ich lerne viele neue Dinge, insbesondere auch den Umgang mit anderen Menschen und welche Möglichkeiten ein PC bei der Arbeitsorganisation bietet. Nach meiner Ausbildung will ich mich in Kfz-Technik weiterbilden und es dann noch mal in meinem Traumberuf versuchen. Ich will eine kleine Werkstatt aufmachen und weiß, dass ich mich in den kaufmännischen Fragen schon gut auskenne. Ich bin aber nicht mehr auf Kfz-Technik festgelegt. Ebenso gut kann ich mir vorstellen, mich im EDV-Bereich zu spezialisieren.“